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Protokoll zum 10. Bürgerforum Rhade

Protokoll 10 zum Bürgerforum Rhade

Protokoll 9 zum Bürgerforum Rhade

Ort:CMH Rhade
Datum:Montag, 18.03.2019
Zeit:19.30 Uhr
Protokollführung:Christa Dymke

Externe Gäste :

  • Bürgermeister Tobias Sockhoff
  • Stadt Dorsten, Sebastian Cornelius, Klimaschutzmanager

Begrüßung und Einleitung

Heribert Triptrap moderiert das Forum, er teilt mit, dass Herr Wilhelm Loick aus privaten Gründen nicht anwesend sein kann.
Er stellt die Tagesordnung vor, die einstimmig angenommen wurde.

Auszug aus dem Protokoll der letzten Versammlung
Heribert Triptrap verweist auf das im Internet hinterlegte Protokoll des Forums auf www.Rhade.de. Dort können die in der vergangenen Veranstaltung hinterlegten Punkte ebenso nachgelesen werden, wie auch die Protokolle der früheren Veranstaltungen. Aktuell offen waren/sind:

  • AG "Rhade trift sich"
    Die AG sucht zurzeit nach Themen, die behandelt werden können. Eventuell könnte ein "Spielplatzkonzept" erarbeitet werden. Personen, die Interesse und Ideen haben, mögen sich bitte mit Claudia Boll, Christa Dymke oder Angela Pierick in Verbindung setzen.
  • Gasleitung parallel der Autobahn A31 (westliche Seite)
    Die Weiterverfolgung dieses Themas im Bürgerforum entfällt, da bereits ein Offenlegungsverfahren für die Gaspipline abgeschlossen ist.

TOP - Dorsten steht für Menschenwürde, Demokratie und Respeckt - Bürgermeister Tobias Stockhoff

Seine Motivation, dieses Thema in alle Schichten der Bevölkerung zu tragen liegt darin begründet, dass der Umgangston der Mitmenschen in vielen Situationen immer rauer wird. Das heutzutage Rettungssanitäter, Feuerwehrleute und Ordnungskräfte,. die anderen Personen in der Not helfen möchten angepöbelt oder sogar geschlagen werden, ist die Spitze des Eisbergs.
Weitere Erläuterungen siehe beigefügte Datei „Stadtdialog“.

Nach seinem umfangreichen Vortrag eröffnet er die Diskussion. Dabei gibt es viele Anregungen der Rhader Bürger*innen:

  • Respekt, zuhören, nachfragen, antworten auf die gestellte Frage (Sender- und Empfängerprinzip)
  • Weitergabe von Lob (privat und im Beruf, zwischen Organisationsstrukturen)
  • Nicht nur seine eigenen Probleme sehen. Was kann ich selbst tun, um die Situation zu verändern?
  • Nicht nur immer den Fokus auf das Negative lenken.
  • Bürgerforum-Treffen als Ziel sehen, um mit anderen aus dem Ort ins Gespräch zu kommen. Tagsüber ist man durch den Berufsalltag zeitlich und örtlich daran gehindert.
  • Dankbar sein! Anderen Personen ruhig öfter mal Danke sagen.

Frage von Herrn Sockhoff: Gibt es Regeln und kann ich sie aus moralischen Gründen brechen?

  • Herr Köster: Haltung zu Regeln. Stichwort Gemeinwohl, gemeinsame Ziele verabreden.
  • Herr Stockhoff: Regeln kann man verändern, aber nicht missachten.
  • Unbekannte Person: Klagen werden zu oft eingereicht. Interesse einzelner Personen steht im Vordergrund, das Gemeinwohl ist nicht mehr wichtig.
  • Herr Stockhoff: Man sollte nicht immer auf sein Recht pochen. Auch mal Zurückzustehen wäre eine Option.
  • Herr Limberg: Regeln müssten turnusmäßig  überprüft ggf. angepasst werden, ob sie die Lebenswirklichkeit widergeben oder nicht.

Heribert Triptrap stellt zum Abschluss der Diskussion die Frage: Wie können wir als Bürgerforum Rhade helfen?

  • Herr Stockhoff schlägt vor: Nach der Sommerpause könnten sich aus den jeweiligen Stadtteilkonferenzen Gruppen zu diesem Thema gebildet haben.
  • Christa Dymke prüft, ob das Thema in die Arbeitsgruppe „Rhade trifft sich“ passt.

TOP - Klimaschutz geht uns alle an, was kann/will eine Kommune leisten - Sebastian Cornelius, Klimaschutzmanager der Stadt Dorsten

Herr Cornelius stellt sich kurz vor. Er hat Geographie in Münster studiert und Klimaschutz zu seinem Thema gemacht. In seinem umfangreichen und interessanten Vortrag spannt er einen Bogen von der globalen Sicht bis hin zur regionalen und örtlichen Betrachtung.

Sein Ziel ist es, die Bürger*innen für dieses Thema zu sensibilisieren, da es sonst keinen Sinn macht. Es nützt nichts, wenn man denkt, oh die Korallenriffe verschwinden, fliegen wir mal schnell dort hin.

Sein Schwerpunktthema bei der Stadt Dorsten ist zurzeit die E-Mobilität. Die Stadt Dorsten plant, bei Renovierungen eigener Liegenschaften diese mit Photovoltaik zu versehen. Dabei ist auch die Aufstellung von öffentlich zugängigen Ladesäulen eine Option. Der Strombezug dieser Ladesäulen kann vom bisherigen Stromlieferanten sichergestellt werden, es ist aber auch denkbar, den nicht direkt verbrauchten Strom der PV-Anlagen diesen Ladesäulen zuzuführen. Einen Zeitplan kann die Stadt Dorsten nicht nennen.

Diskussion:

Hubert Krampe geht auf das Thema E-Mobilität ein.

  • Die Batterien wären kein Vorbild für CO2
  • Diesel CO2 ist sparsamste Auto

Antwort von Herrn Cornelius:

  • Die E-Mobilität ist in der Frage der Emissionsbilanzu mit der Dieseltechnologie gleich zu setzen (inklusive Receycling der Batterien).

Herribert Triptrap

  • ist eine Wirtschaftsförderung von Schulen zur installation von PV-Anlagen vorgesehen?

Antwort von Herrn Cornelius:

  • Die öffentlichen Planungen liegen in seinem Bereich. Die Sanierung von öffentlichen Gebäuden gestaltet sich in Bezug auf PV-Anlagen schwierig, da die Dachbelastung zu hoch ist. Die Statik gibt es bei alten Gebäuden nicht her.

TOP - Bericht des Arbeitskreises "Rhader Rahmenplan / Verkehr" -  Bernfried Terhardt

  • Die Arbeitsgruppe besteht aktuell aus 10 Mitgliedern und wird von Herrn Rommeswinkel als Vertreter der Stadt unterstützt
  • 1. Projekt „Schutzhütte“ wird sehr gut angenommen. Die Parksituation vor Ort wird angepasst.
  • Eine Infotafel wurde von Jürgen Heinisch und Dirk Hartwich entworfen. Nach endgültiger Vollendung werden im Frühjahr/Sommer die Infotafel aufgestellt.
  • Eine Kontaktaufnahme für die Erweiterung der Schilder soll mit dem Heimatverein Deuten/Lembeck aufgenommen werden. Deuten, Lembeck und Rhade sollen miteinander vernetzt werden.
  • Eine weitere Idee ist, eine Aussichtsplattform am Storchennest zu bauen. Da könnte der Fördertopf bis 2022 in Anspruch genommen werden. Voraussetzung ist die erforderliche Baugenehmigung.
  • Herr Köster schlägt eine Anbringung einer Geschichtsstation vor.
  • Infokasten aus Kunststoff zur Entnahme von Flyern ist geplant.

TOP - Hubert Krampe stellt die TOUR DE BUUR vor

Die heutige Landwirtschaft soll den Bürger*innenn wieder nähergebracht werden. Es wurde in der Vergangenheit versäumt, den Verbraucher mitzunehmen. Es gibt noch acht Betriebe in Rhade, die das Haupteinkommen über den Betrieb erwirtschaften. Die Landwirte haben sich zu einer Gruppe zusammengeschlossen und wollen ihre Arbeit vor Ort zeigen. Dafür werden geführte Touren mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten (Thema Milch oder Thema Fleisch). Unter www.TOUR-DE-BUUR.de kann man alles über die geplanten Touren und sonstiges Wissenswerte in Erfahrung bringen.

TOP - Bericht der Arbeitsgruppe "Demografie" - Hans-Peter Steffens

Herr Hans-Peter Steffens bedankt sich bei allen Unterstützern und Sponsoren, die diese Aktion möglich gemacht haben.

Mitte Mai soll die 3. Bank aufgestellt sein. (St. Urbanus Kirche/Debbingstr.). Auch für diese zentrale und wichtige Bank in der Ortsmitte ist die Volksbank in der Hohen Mark wieder der Sponsor. Herzlichen Dank dafür.

Die Mitnahmeschilder werden noch ausgetauscht. Die jetzigen haben Pfeile und sollen in der neuen Version keine mehr beinhalten.
Weitere Standorte sind im Moment nicht geplant.

TOP - Mobil ohne Führerschein - Heidrun Römer

Frau Heidrun Römer vom Seniorenbeirat stellt das Konzept „Mobil ohne Führerschein“ vor. Wer seinen Führerschein im Bürgerbüro abgibt, bekommt eine Bescheinigung, die er zum Erhalt eines kostenlosen 3-Monats-Tickets einlöst. Der Geltungsbereich des erworbenen Tickets ist die Wabe Dorsten und unmittelbare Umgebung.

Nach 19:00 Uhr und an Wochenenden können eine weitere Person kostenlos mitgenommen werden und das Ticket gilt dann für das ganze VRR Gebiet. Ein Prospekt mit allen Informationen zu diesem Thema erhält man bei Frau Römer oder im Bürgerbüro.

TOP - Straßenname neues Baugebiet Alter Sportplatz - Guido Hegemann

In der letzten Bauausschusssitzung wurde gegen den geplanten Namen Issumer Straße votiert mit dem Hinweis, dass doch die Bürger*innen vor Ort über diesen Namen diskutieren und abstimmen sollten. Aus diesem Grund haben die Bürger*innen die Möglichkeit, eigene neue Vorschläge zu unterbreiten.

Es werden mehrere Straßennamen vorgeschlagen.

  • Alter Sportplatz
  • Josef Hinsken Straße
  • Storchenstraße
  • Naturparkstraße
  • Issumer Straße (Vorschlag beibehalten)

Nach einer Abstimmung ist die Mehrheit für „Alter Sportplatz“. Dieser wird von Guido Hegemann in seiner Funktion „Sachkundiger Bürger“ als Vorschlag in die Sitzung des Bauausschusses mitgenommen. Der Ausschuss tagt am 3. April und entscheidet, welcher Straßenname letztendlich zum Tragen kommt. Eine Zuordnung der jeweiligen Baugrundstücke zu den Eigentümern kann stattfinden.

 

TOP Sonstiges

Zusatzinformationen:

  • Zu einer Informationsveranstaltung über Straßenbaubeiträge lädt die Stadt Dorsten alle interessierten Bürger*innen am Mittwoch, 27. März, ab 19:30 Uhr ins Forum der VHS (Im Werth 6) ein.
  • Pflanzung aller Apfelbäume (Stadtteile und Partnerstädte) findet am 28.03.2019 ab 08:00 Uhr durch die Stadtgärtnerei statt. Dazu sind auch alle Vertreter der Stadtteile als aktive Mitarbeiter beim Pflanzen oder zum Zusehen eingeladen.
  • Einweihung des Baumgartens im Rahmen der Einweihung der Stadtkrone ist am 11.05.2019. Der Baumgarten wird dabei ein eigener Programmpunkt im Veranstaltungsablauf sein. Das Rahmenprogramm wird vom Organisationsleiter vorgeschlagen und durchgeführt. Pressemitteilungen werden folgen.

Der Termin für das nächste Bürgerforum wird festgelegt auf Montag, 15. Juli 2019 um 19.30 Uhr im CMH.
Ein weiterer Termin ist für den 04. November 2019 um 19.30 Uhr vorgeplant.

Stellvertretend für das Orgateam
Bürgerforum Rhade
-Christa Dymke-


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Ort:CMH Rhade
Datum:Montag, 15.07.2019
Zeit:19.30 Uhr
Protokollführung:Christa Dymke

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